Die RadlRetter in der rundschau

Margarethe Schneider und Christian Wenzl reparierten das Fahrrad eines Mitarbeiters der lokalen Zeitung rundschau im Rahmen der RadlRetter, die mobile Fahrradreparatur Regensburg.

Rettende Engel für Radler

Die mobile Radlretter-Truppe

Wer mit seinem Drahtesel eine Panne hat, muss oft weit bis zur nächsten Fahrradwerkstatt Regensburg’s schieben. Jeztt gibt es auch zu Hause Hilfe.
Drei Regensburger Studenten werden mit ihrem jungen Unternehmen zu Ersthelfern im Verkehr.

Sommer und Winter, Tag und Nacht – Regensburg ist Radlstadt! Doch wo viel gefahren wird, da geht am geliebten Drahtesel auch mal was kaputt. In den allermeisten Fällen passiert das aber nicht direkt vor einer Fahrradwerkstatt, sondern auf dem Weg zur Uni, Arbeit oder zu Freunden. Da kommen Margarethe Schneider, Fabian Schultes und Christian Wenzl ins Spiel. Sie kümmern sich vor Ort um den Patienten.

Die Idee für das junge Unternehmen kam Schneider, als eine Freundin in kurzer Zeit zwei Platten hatte. Sie ärgerte sich darüber, wegen dieser Kleinigkeiten ihr Rad jedes Mal bis zur nächsten Fahrradwerkstatt Regensburg’s schieben zu müssen. Im Rahmen der 5-Euro-Business-Aktion, die Studenten die Chance gibt, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, konnte sie Schultes und Wenzl für ihr Vorhaben gewinnen. „Das hat sich gut angehört. Bei einem gemeinsamen Bier am Abend stand die Entscheidung dann ziemlich schnell fest“, erzählt Wenzl. Seit Mitte Mai bieten die RadlRetter ihren Service an und kümmern sich – egal, wo man sie hinbestellt – um Bremsen, Schläuche, Schaltung und Kette. Auch ein allgemeiner Fahrradcheck steht in ihrem Portfolio. Bei größeren Reparaturen bleibt aber immer noch die Fahrradwerkstatt die erste Anlaufstelle.

Die Geschäftsidee ist einfach: „Die Kunden bringen schnell den Schlüssel raus und können sich mit anderen Dingen beschäftigen, während wir das Fahrrad reparieren„, erklärt Wenzl. In größeren Städten existiert das Konzept bereits, doch für ihre Serviceleistungen finden die Jungunternehmer der mobilen Fahrradwerkstatt Regensburg’s ideale Bedingungen.

„Das ist die perfekte Stadt für uns, weil sie groß genug ist, dass genügend Fahrradfahrer unterwegs sind, aber auch klein genug um schnell in jeden Stadtteil zu gelangen.“, schwärmt die gebürtige Dresdnerin Schneider.

Das nötige Know-how haben die drei Studenten vor allem vom Schrauben an den eigenen Rädern und aus Youtube-Tutorials, wobei Wenzl an der Uni schon ganze Rennautos zusammengebaut hat – Mechanikererfahrung ist also vorhanden. Bis zum 22. Juni läuft der 5-Euro-Business-Wettbewerb in Regensburg noch. Ob die drei RadlRetter, die nebenbei alle gerade an ihren Bachelor- beziehungsweise Masterarbeiten schreiben, auch danach noch weiter an Rädern schrauben, entscheiden sie in den nächsten Tagen.

Update: Die RadlRetter haben sich dazu entschlossen die mobile Fahrradwerkstatt Regensburg auch über das 5-Euro-Business hinweg fortzusetzen. Somit kannst du eine Fahrradreparatur oder einen Fahrradcheck das ganze Jahr beantragen.

 

Quelle: Der Artikel und das Foto über die mobile Fahrradwerkstatt Regensburg wurde am 20. Juni 2018 in der rundschau, der Wochenzeiten von Das Medienhaus, auf Seite 1 und Seite 9 veröffentlicht. Sowohl der Bericht, als auch das Foto wurde von Jonas Raab erstellt. Online ist die gesamte Ausgabe als ePaper hier zu lesen.

Wir möchten uns bei Jonas Raab für die Veröffentlichung in der rundschau bedanken. Aber natürlich auch für das sehr angenehme Interview und das wunderschöne Bild.
 
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