1. Platz und 800 Euro Preisgeld – 5-Euro-Business 2018

Die RadlRetter gewinnen das 5-Euro-Business in Regensburg 2018. Mit ihrer Idee der mobilen Fahrradreparatur konnten sie sich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

„RadlRetter“ übertreffen die Konkurrenz

Die Jury des Start-up-Wettbewerbs 5-Euro-Business kürte in Regensburg die drei Sieger des Jahres 2018.

Es ist Sommer! Für fünf Euro kaufen sich da manche einen Schokoladen-Eisbecher mit Sirup und Nüssen, dekoriert mit Pralinen und einer dekadenten Sahnekrone obendrauf. Tja, und andere gründen mit den fünf Euro eben ein Unternehmen. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, was da verlockender klingt.

Nachhaltiger ist auf jeden Fall Letzteres. Beim Start-up-Wettbewerb 5-Euro-Business traten diesen Sommer wieder Dutzende junge Regensburger Amateur-Unternehmer mit cleveren Geschäftsideen gegeneinander an. Über die letzten sechs Wochen mussten sie mit dem Startkapital von exakt einem graugrünen 5-Euro-Scheinchen ein komplettes Unternehmen aufbauen, das am besten schon Gewinn erwirtschaften soll.

Keine Wirtschaftsprofis, sondern Studenten

Ein bisschen Hilfe gab es da natürlich schon. Schließlich sind die Teilnehmer keine Wirtschaftsprofis, sondern noch Studenten. Mit der Hochschule selbst und speziellen „Wirtschaftspaten“ feilten sie in kürzester Zeit an einem Geschäftsplan.

Am Donnerstag stellten die besten vier Teams in der Abschlussveranstaltung im Vielberth-Gebäude der Universität ihre bisherigen Erfolge vor. Bei einem Unternehmen waren diese schon besonders ansehnlich. Die „Radlretter“, eine mobile, per Handy anforderbare Fahrradwerkstatt, hatte in den sechs Wochen schon 21 Einsätze und damit über 700 Euro Umsatz erwirtschaftet. Mehr als alle Konkurrenten. Am Ende passten für die vierköpfige Wettbewerbs-Jury der Geschäftsbericht und die Präsentation. Ergebnis: Platz eins für die Radlretter!

Der Lohn für die harte Arbeit: Ein Scheck über 800 Euro. Und was macht die Jugend von heute natürlich mit sowas? Genau, reinvestieren! „Das passt jetzt wirklich perfekt“, freut sich Fabian Schulte, einer der drei „Radlretter“. Mit dem Geld kann direkt der weitere Ausbau des Unternehmens finanziert werden. Wie alle andere Finalisten des Abends machen auch die Radlretter in Regensburg weiter.

Konkrete Vision für die Zukunft

Auch die Zweitplatzierten, das Online-Modemarketing-Team „Labelbird“ sowie die Manufaktur für nachhaltige Rucksäcke mit Isolierfunktion „Bagsolate“ haben schon eine konkrete Vision für die Zukunft und planen nicht, sich mit dem Preisgeld direkt zur Ruhe zu setzen. Der letzte Finalist, der Premium-Shisha-Hersteller „Waidler Pipes“, konnte zwar kein Preisgeld abstauben, aber vielleicht ein paar neue Kunden gewinnen. Nach der Preisverleihung baute er kurzerhand seine Hightech-Shisha vor dem Vielberth-Gebäude auf. Marketing muss man auch können…

So viel Motivation sei nicht selbstverständlich, freute sich Björn Huber vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), dem Veranstalter des Wettbewerbs. Natürlich bleibt er auch realistisch: „Damit etwas funktioniert, muss man damit erst ein paar Mal scheitern“, gab er den Siegern mit auf den Weg.

Gerade für dieses Scheitern ist das 5-Euro-Business ein guter Anfang. Der Wettbewerb, der seit 2001/2002 in Regensburg fast jedes Jahr ausgetragen wird, will Erfahrungen bilden, ohne dass irgendjemand ein wirkliches finanzielles Risiko eingehen müsste.

Platz 1: Den Sieg und damit 800 Euro schnappte sich das Team „Radlretter“.

 

Quelle: Der Artikel und das Foto über die mobile Fahrradwerkstatt Regensburg wurde am 7. Juli 2018 in der mittelbayerischen auf Seite 11 veröffentlicht. Sowohl der Bericht, als auch das Foto wurde von Daniel Pfeifer erstellt. Online ist der Artikel hier zu lesen.

 
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